Montag, 27. Oktober 2008

Wälder, Irrwege, grüne Weite



Nationalpark in Jervis Bay!! Wunderschöne Bäume.




Celine und ich im Hotel!


Der Strand an welchem man rauskommt, wenn man durch Nationalpark läuft. Klares Wasser, weisser Sand, so fein wie Mehl und das Känguru im Schatten der Bäume.




Der Wald steht symbolisch für meine Zeit hier. Wunderschön, grün, manchmal aber auch gewunden, mit Irrwegen, mit Platz zum Nachdenken, mit Platz zum Wachsen, und manchmal ist der Wald auch dunkel, doch dann kommt man an eine Lichtung und findet diesen Strand. Es hat sich auf jedenfall gelohnt hierher zu kommen. Ich hab schon so viel sehen und erleben dürfen. Schon sehr viele Menschen getroffen. Vergleichen können, zwischen dem Leben hier und der Schweiz. Und das Englisch fliesst auch immer besser, fast von alleine.

Heute bin ich nach der Arbeit am Strand joggen gegangen, und nachher mit den Flipflops und voller Sand in den Quartierladen in North Bondi einkaufen gegangen. So wollte ich schon lange mal leben, einfach so ein bisschen leger. Wenn man abends nach der Arbeit noch an den Strand kann, ist der Arbeitstag wie vergessen. 

Und wie immer ist natürlich die schönste Freude, die geteilte Freude, würde diese Erlebnisse gerne mit euch teilen, denn auch am schönsten Ort der Welt, gibt es "the same old grounds, the same old fears", wish you where here. 
In diesem Sinne habe ich gemerkt, obwohl immer schon gewusst, dass die schönsten Dinge im Leben die Familie und die Freunde sind. Menschen, die man immer im Herzen trägt.

Das beste glaube ich am Ausland, ist, dass man sich nochmals neu erleben kann. Von einer ganz anderen Seite. Dinge erleben, die man nie gedacht hätte. Nochmals so sein, wie man ist, unbelastet und dann die eigenen Stärken und Schwächen viel deutlicher spüren kann und das ist viel Wert.







Montag, 20. Oktober 2008

Paradies für Tierliebhaber


Nachdem wir im Nationalparkwald kein Käguru gesehen haben, war ich ein bisschen enttäuscht. Dann am weissen Strand (Fotos folgen bald) stand es da, das Kängi. Ist es nicht einfach süüüüssss.




Aber immer gut aussehen, kann auch ein Kängi nicht ;) Soooo herzig. Sieht ein bisschen doof aus so, mit den zwei Zähnchen ;)


Australien ist das Paradies für Tierliebhaber wie mich.

Ausser die giftigen Tiere. Ich bin vorsichtig durch den Wald gelaufen und mir war es angesichts Schlangen und Spinnen nicht so wohl mit den Flipflops. Celine hat wegen dem ribschenden Sand in den Flipflops kurzerhand diese ausgezogen und lief ein Stück barfuss durch den Wald, konnte kaum hinschauen :).

Bald folgen die passenden Fötelis zu Nationalpark und Strand.

Kängiküsse

Montag, 6. Oktober 2008

Wale und der Reichtum

Dieses Wochenende war ich in Port Stephens. Und auf Whalewatchingtour.


Dieser Buckelwal ist direkt vor unserem Boot aufgetaucht.

Seit ich dies gesehen habe, bin ich noch ausgefüllter als ich hier sowieso meistens bin. Dieser Reichtum hier - Landschaften und Tiere soweit das Auge reicht. Die Fülle der Natur direkt vor der Haustür sozusagen.


Strände in Port Stephens. Nur 2 Stunden nördlich von Sydney und schon ist man voll in der Natur. 

Was ich fühle ist Dankbarkeit, all dies sehen und erleben zu dürfen. Ein echter Reichtum ist Offenheit und Bescheidenheit. Die Wale lehren einem das irgendwie. Sie sind ganz friedfertig, obwohl sie riesig sind.

Hier wird mir noch bewusster, was auf dieser Welt für ein Reichtum existiert. Dieses Geschenk sollte man hegen und pflegen. Und die Delfine lehren einem nichts festhalten zu wollen. Sie sind einfach da, in all ihrer Schönheit und in der nächsten Minute können sie wieder weg sein. 

Ihrer Schönheit begegnet man nicht, wenn man sie festhält, sondern wenn man sie frei sein lässt und ihnen mit Respekt begegnet.



Und manchmal muss auch Blödelspass sein. Aber nur manchmal ;)

Hasta pronto!